Arbeiten, wo andere Urlaub machen – klingt gut oder? Für viele ist das längst Alltag. Immer mehr Menschen packen den Laptop ein und tauschen das Homeoffice gegen den Blick auf den See, die Berge oder das Meer. Der Trend heißt Workation, eine Mischung aus „Work“ (Arbeit) und „Vacation“ (Urlaub).
Homeoffice, Remote Work und flexible Arbeitszeiten sorgen dafür, dass immer mehr Menschen ihre Arbeit mit Reisen kombinieren. Für Gastgeber:innen entsteht dadurch eine spannende Chance: Wer seine Unterkunft auf diese neue Zielgruppe einstellt, kann längere Aufenthalte gewinnen und die Nebensaison füllen.
Warum der Homeoffice-Trend für Ferienwohnungen und Hotels interessant ist
Viele Gäste suchen heute nicht nur eine Unterkunft für ihren Urlaub, sondern einen Ort, an dem sie auch arbeiten können.
Das bedeutet: Sie buchen länger, reisen außerhalb der Hauptsaison und achten auf Dinge, die früher kaum eine Rolle spielten, wie stabiles Internet, ein Schreibtisch, gute Beleuchtung oder einfach Ruhe.
Immer mehr Menschen nutzen Remote Work, um ihre Umgebung regelmäßig zu wechseln. Manche bleiben für ein paar Tage, andere für mehrere Wochen oder Monate. Für Gastgeber:innen bedeutet das: längere Buchungen, mehr Buchungen in der Nebensaison und Gäste, die bereit sind, für Komfort und eine gute Arbeitsumgebung etwas mehr zu bezahlen.
Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen, die sich auf diese Zielgruppe einstellen, können so Leerstände vermeiden und sich als moderne, flexible Unterkunft positionieren.
Was Gäste heute erwarten
Die typischen Workation-Gäste sind bunt gemischt. Da gibt es Freelancer, die ohnehin ortsunabhängig arbeiten, aber auch Angestellte, die das Büro gegen ein Homeoffice mit Bergblick tauschen. Manche reisen allein, andere mit Partner oder Familie. Selbst Unternehmen entdecken Workation als Teambuilding-Möglichkeit und schicken ihre Mitarbeitenden für ein paar Tage gemeinsam ins Grüne.
Allen gemeinsam ist der Wunsch, produktiv zu arbeiten, aber gleichzeitig die Umgebung zu genießen. Ein gutes WLAN ist das A und O und sollte auf deiner Website unbedingt erwähnt werden. Verwende auf deiner Website Begriffe wie „Ferienwohnung mit WLAN“, „Homeoffice im Urlaub“ oder „Unterkunft für längere Aufenthalte“.

Auch ein kleiner, gut beleuchteter Arbeitsbereich ist ein Pluspunkt. Wenn du zeigen kannst, dass bei dir konzentriertes Arbeiten möglich ist, hast du schon gewonnen.
Genauso wichtig ist Flexibilität. Viele Gäste bleiben länger, möchten aber spontan verlängern oder zu unterschiedlichen Zeiten anreisen. Wenn du flexible Check-ins und Wochenpreise anbietest, bist du attraktiver für diese Zielgruppe. Erwähne zum Beispiel, dass du Langzeitbuchungen oder Sonderpreise ab 2 Wochen Aufenthalt anbietest.
Und natürlich darf der Komfort nicht fehlen. Ein gemütlicher Wohnbereich, eine gute Kaffeemaschine, ein ruhiger Garten oder Balkon. Solche Details machen den Unterschied zwischen einem Ort zum Schlafen und einem Ort zum Wohlfühlen.
Mehr Buchungen durch kleine Anpassungen
Du musst dein Haus nicht umbauen, um diese Zielgruppe anzusprechen. Oft reichen schon ein paar gezielte Verbesserungen:
Ein eigener Tisch mit Steckdose, ein besserer Router oder ein Schild mit dem WLAN-Passwort in jedem Zimmer. Solche Kleinigkeiten zeigen, dass du mitdenkst.
Noch wichtiger ist, dass du diese Vorteile aktiv bewirbst. Viele Gastgeber bieten bereits, ohne es zu wissen, perfekte Bedingungen für Homeoffice-Gäste aber kommunizieren es nicht.

Wenn du auf deiner Website oder im Buchungssystem klar erwähnst, dass sich deine Unterkunft auch zum Arbeiten eignet, wirst du automatisch für neue Suchanfragen sichtbar.
Tipp: Wenn du mit easybooking arbeitest, kannst du eigene Workation-Pakete oder Langzeitangebote erstellen und direkt buchbar ohne Provision anbieten. Das macht deine Unterkunft besonders attraktiv für Remote Worker.
Ein Blick in die Praxis
Viele Unterkünfte gehen bereits mit gutem Beispiel voran. In Norddeutschland etwa haben einige Hotels ihre Lobby in helle, ruhige Arbeitsbereiche umgestaltet. In den Alpen entstehen immer mehr „Workation Chalets“, die Arbeit und Erholung perfekt verbinden.
Auch in Österreich bewerben Tourismusregionen gezielt „Arbeiten mit Ausblick“ und schaffen Angebote für längere Aufenthalte in der Nebensaison. Damit gewinnen nicht nur die Gäste, sondern auch Gastgeber:innen, die ihre Auslastung stabilisieren und neue Stammkunden gewinnen.
Fazit: Mit kleinen Anpassungen zur neuen Zielgruppe
Der Wunsch, Arbeit und Reisen zu verbinden, ist gekommen, um zu bleiben. Immer mehr Menschen möchten ihre Freiheit nutzen und unterwegs produktiv sein. Für Gastgeber bedeutet das: eine echte Chance, neue Gäste zu gewinnen und die Auslastung zu steigern.
Es braucht nicht immer große Umbauten – oft reichen schon gutes Internet, ein Arbeitsplatz und eine klare Kommunikation auf der Website. Wenn du zeigst, dass bei dir Arbeiten und Erholen gleichermaßen möglich sind, wirst du genau die Gäste anziehen, die nach dieser neuen Freiheit suchen.
💬 Schreib uns gern in den Kommentaren, welche Erfahrungen du gemacht hast oder welche Ideen du für längere Aufenthalte hast!
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