Die Sommersaison 2026 steht vor der Tür und viele Gastgeber:innen stellen sich aktuell dieselbe Frage: Wie entwickelt sich die kommende Sommersaison?

Die allgemeine Stimmung im Tourismus ist vorsichtig optimistisch. Gäste wollen reisen, sichere und gut erreichbare Destinationen bleiben gefragt. Gleichzeitig sorgen wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten dafür, dass Prognosen schwieriger werden. Genau deshalb ist ein Blick auf konkrete Buchungsdaten besonders spannend. easybooking wurde in den aktuellen „Einschätzungen zum Sommer 2026“ der Tirol Werbung als Datengeber zitiert. Unsere Zahlen zeigen, wie sich die Nachfrage für die Sommermonate Juli bis September tatsächlich entwickelt und was Gastgeber:innen daraus für Ihre Vermietung ableiten können.

Der Sommer 2026 startet stärker als im Vorjahr

Unsere aktuellen Daten zeigen eine klare Entwicklung. Zum Stichtag 1. April 2026 liegt der Sommer 2026 deutlich über dem Vorjahresniveau.

Zum Vergleich:
Am 1. April 2025 wurden für die Sommermonate Juli bis September 101.026 Buchungen mit einem Volumen von rund 135,9 Millionen Euro erfasst.
Am 1. April 2026 lagen bereits 137.433 Buchungen mit einem Volumen von rund 320,9 Millionen Euro vor.

Das bedeutet, dass es nicht nur mehr Buchungen gibt, sondern vor allem ein deutlich höheres Buchungsvolumen.

Dass der Sommer 2025 bereits ein starkes Vergleichsniveau hatte, zeigt auch die Statistik Austria. Für die touristische Sommersaison 2025 von Mai bis Oktober wurden in österreichischen Beherbergungsbetrieben 83,39 Millionen Nächtigungen gemeldet. Das entspricht einem Plus von 2,2 % gegenüber dem Sommer 2024.

Im gesamten Sommer 2025 wurden über easybooking 500.060 Buchungen mit einem Volumen von rund 415,2 Millionen Euro verzeichnet. Umso bemerkenswerter ist, dass Anfang April 2026 bereits mehr als 320 Millionen Euro Buchungsvolumen erreicht wurden. Das bedeutet, dass nicht nur mehr Buchungen hereinkommen, es steckt auch deutlich mehr Wert dahinter.

Quelle: easybooking

Für unsere Gastgeber:innen ist das besonders relevant, da die Zahlen zeigen, dass Gäste ihre Sommerurlaube wieder früher sichern und dass die Zahlungsbereitschaft grundsätzlich vorhanden ist. Das deckt sich auch mit der allgemeinen Markteinschätzung: Die Reiselust bleibt hoch, auch wenn das Umfeld weiterhin von Unsicherheit geprägt ist.

Was sich am Buchungsverhalten verändert 

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus unseren Daten: Es wird wieder früher gebucht. 

Nach Jahren, in denen viele Gäste eher kurzfristig entschieden haben, zeigt sich für die Sommersaison 2026 wieder mehr Planungssicherheit.  Besonders in beliebten Sommermonaten und gefragten Regionen, sichern sich viele Reisende ihre Unterkunft lieber früher.  

Für dich als Gastgeber:in ist das eine wichtige Information. Wer früh erkennt, dass Nachfrage vorhanden ist, kann Preise, Verfügbarkeiten und Angebote gezielter steuern. Gleichzeitig bleibt Flexibilität wichtig. Auch die European Travel Commission weist darauf hin, dass Reisende trotz hoher Reiseabsicht vorsichtiger planen, kürzere Aufenthalte wählen und stärker auf ihr Budget achten.

Auch eine Reiseversicherung kann in dieser Phase ein starkes Buchungsargument sein. Gerade wenn Gäste früher buchen, möchten sie sich gleichzeitig gut absichern. Über die Kooperation von easybooking mit der Europäischen Reiseversicherung können Gastgeber:innen ihren Gästen die Möglichkeit bieten, direkt in der Buchungsmaske eine Reiseversicherung hinzuzufügen. Das macht die Absicherung besonders einfach und kann zusätzliches Vertrauen im Buchungsprozess schaffen. Eine Anleitung zur Einrichtung findest du hier: Europäische Reiseversicherung in easybooking anbieten.

Gastgeber:innen sollten deshalb beides im Blick behalten: frühe Nachfrage aktiv nutzen und gleichzeitig auf kurzfristige Buchungsimpulse vorbereitet sein.

Diese Herkunftsmärkte treiben die Nachfrage 

Deutschland bleibt der wichtigste Wachstumstreiber aber auch Österreich bleibt stabil. Der Markt ist weiterhin dominant und wächst auch in absoluten Zahlen. Für den DACH-Raum ist das besonders relevant, weil deutsche Gäste sichere, gut erreichbare Reiseziele suchen und genau diese Stärke ausgespielt werden kann.  

Die Niederlande entwickeln sich stetig positiv. Niederländische Gäste achten stark auf Preis-Leistung, gute Infrastruktur und klare Angebote. Für dich als Gastgeber:in bedeutet das, dass transparente Leistungen, gut kommunizierte Inklusivangebote und einfache Buchungsprozesse hier besonders wichtig sein können. 

Ein besonders deutliches Plus zeigt Großbritannien. Laut unseren Zahlen gibt es aus diesem Markt deutlich mehr Buchungen als im Vorjahr. Das passt zur Einschätzung der Tirol Werbung, wonach britische Gäste weiterhin reisefreudig sind, aber verstärkt auf Flexibilität, gute Erreichbarkeit und klaren Mehrwert achten.  

Auch Italien und Tschechien zeigen deutliche Zuwächse. Beide Märkte sind für Gastgeber:innen aus dem DACH-Raum spannend, weil sie nahe liegen und Potenzial für Natur-, Aktiv- und Erholungsurlaub bieten. 

Die USA steigen solide an. Israel wächst stark, bleibt in Summe aber noch überschaubar. Die Schweiz zeigt sich stabil, entwickelt sich jedoch weniger dynamisch als einige andere Märkte. 

Was die Daten für unsere Gastgeber:innen bedeuten

Preise nicht zu früh senken 

Wenn Buchungen und Volumen bereits Anfang April deutlich über dem Vorjahr liegen, sind frühe Rabatte nicht automatisch notwendig. Wer zu schnell reduziert, verschenkt möglicherweise Potenzial. 

Unsere Empfehlung: Preise nicht aus Unsicherheit senken, sondern datenbasiert beobachten. Welche Zeiträume füllen sich gut? Wo gibt es noch Lücken? Welche Märkte buchen bereits? Genau diese Fragen helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. 

Den ADR schützen 

Der durchschnittliche Tagespreis, also die Average Daily Rate, sollte aktiv geschützt werden. Die aktuellen Daten zeigen, dass das Umsatzwachstum voraussichtlich stärker ausfallen kann als das reine Buchungswachstum. Das spricht dafür, dass viele Gäste bereit sind, für passende Angebote und gute Qualität auch entsprechend zu bezahlen. 

Für Gastgeber:innen heißt das: Nicht nur auf Auslastung schauen, sondern auch auf Wertigkeit. Eine volle Unterkunft ist gut – eine gut ausgelastete Unterkunft mit stabilem Preisniveau ist besser. 

Nachfrage ernst nehmen 

Der Sommer 2026 zeigt Potenzial. Besonders die starken Entwicklungen aus Deutschland, Großbritannien, Italien und Tschechien geben Grund zur Zuversicht. 

Natürlich bleibt das Marktumfeld herausfordernd. Aber die Daten zeigen klar: Die Reisebereitschaft ist vorhanden. Gastgeber:innen sollten diese Nachfrage aktiv nutzen, mit klaren Angeboten, sichtbaren Verfügbarkeiten und vor allem einer guten Direktbuchungsstrategie. 

Flexibilität als Buchungsargument nutzen 

Auch wenn wieder früher gebucht wird, bleibt Sicherheit für Gäste wichtig. Flexible Stornobedingungen, transparente Kommunikation und einfache Buchungsprozesse können ein echter Vorteil sein. 

Gerade in einem Umfeld, in dem viele Reisende auf Sicherheit und Planbarkeit achten, können Betriebe mit klaren und fairen Bedingungen Vertrauen schaffen. 

Mach’s dir leicht – weniger Aufwand, mehr Buchungen.
Mit easybooking behältst du deine Daten im Blick und machst deine Unterkunft direkt online buchbar.

Unser Fazit: Der Sommer 2026 bringt Chancen 

Die Sommersaison 2026 startet stärker als der Sommer 2025. Zum Stichtag 01.04.2026 liegen sowohl die Anzahl der Buchungen als auch das Buchungsvolumen klar über dem Vorjahr. 
Besonders erfreulich ist, dass wichtige Herkunftsmärkte wachsen. Deutschland bleibt stark, Großbritannien legt deutlich zu, Italien und Tschechien zeigen ebenfalls klare Zuwächse. Gleichzeitig bleiben Österreich und die Niederlande verlässliche Märkte. 
Die Nachfrage ist da. Jetzt geht es darum, sie richtig zu nutzen.

Tipp: Wenn du deine Reichweite für die Sommersaison 2026 zusätzlich stärken möchtest, lohnt sich auch ein Blick auf unsere neue SECRA Schnittstelle in easybooking. Mehr dazu liest du in unserem Blog: „Neu: Vollwertige SECRA Schnittstelle in easybooking für Ferienwohnungen“.